Am gestrigen Morgen verunglückte ein Reisebus aus Paraguay in der argentinischen Provinz Entre Rios während eines starken Regens. Dabei starben zwei Paraguayer und drei Argentinier, letztere, Kinder eines paraguayischen Paars. Außerdem wurden rund 30 weitere Insassen zum Teil schwer verletzt.
Nach 1200 km gefahrener Strecke, und nur 250 km vor dem Erreichen des Ziels Buenos Aires, nahe der uruguayischen Grenze, kam es zu dem Unfall an einem Kreisverkehr. Die Verletzten wurden von Rettungsteams in uruguayische und argentinische Krankenhäuser gebracht.
Da rund 60 Passagiere an Bord waren, gibt es auch einige, die etwas über den Grund des Unfalls aussagen können. Während der Fahrer des Busses der Polizei mitteilte, dass ein Auto ihn vom Einfahren in den Kreisverkehr abhielt, sagten mehrere Fahrgäste, dass der Busfahrer ein Fahrzeug überholte und dabei nicht mehr die Einfahrt in den Kreisverkehr schaffte. Der starke Regen verringerte zudem die Sicht.
NSA, Nuestra Señora de la Asunción, ist eine der modernsten Transportunternehmen Paraguays. Neben diversen Reisebussen hat die Firma auch den größten Fuhrpark an Lastkraftwagen des Landes.
Überland-Reisebusse gelten als sichere und günstige Verkehrsmittel in Südamerika. Argentinien, welches über große Distanzen verfügt, baut seit Jahrzehnten auf ein modernes Netz aus Buslinien. Darin eingebunden sind unter anderem etwa 20 Anbieter für die Strecke von Asuncion nach Buenos Aires.

'Busunglück fordert fünf Menschenleben' wurde noch nicht kommentiert
Sei der Erste der den Artikel kommentiert!