Ciudad del Este: Nach einer Bauzeit von 23 Monaten eröffnete im vergangenen November das Jesuitas Plaza Shopping in der Hauptstadt der Provinz Alto Parana. Um den Verkehrschaos der Stadt zu entgehen wurde es von seinen spanischen und paraguayischen Investoren auf Höhe von km 8 der Ruta 7 errichtet.
Das Jesuitas Plaza ist jedoch mehr als nur ein Shopping Tempel. Es ist das erste offene Einkaufsparadies ähnlich dem Wertheim Village in Deutschland und versucht Touristen aus Brasilien und Argentinien anzulocken. Insgesamt 65 Geschäfte mit einem Design-Bezug zu Jesús de Tavarangué entstanden in Rekordzeit.
Der Aufbau des farbenfrohen Viertels lässt erahnen, dass dieses Konzept trotz kommerzieller Flaute bei Grenzgeschäften aufgehen wird. Neben den Geschäften, in denen sich Marken wie Unicentro, Burger King, Kilkenny, Kenvingston und viele mehr sich ansiedelten, summiert sich auch zwei Bürohochhäuser und das geschlossene Wohnviertel Terra Nova. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 30 Millionen US-Dollar.
Durch die Eröffnung des Jesuitas Plaza wird der lokale Arbeitsmarkt entlastet, der durch einen schwachen Real und verstärkte Grenzkontrollen litt. Während der Bauphase waren bis zu 800 Bauarbeiter angestellt. Nach der vollständigen Beendigung der Arbeiten werden rund 500 Menschen einen permanenten Arbeitsplatz haben.
Um die Stadt vor dem langsamen, kommerziellen Untergang zu bewahren und den Trend umzukehren entschieden diverse internationale Marken sich ein Standbein in Ciudad del Este zu sichern. Unter ihnen befinden sich Hotelketten wie Sheraton, Hilton und Bourbon sowie das Hotel Casino Hard Rock und ein World Trade Center auf Höhe von km 4, dessen erster Spatenstich schon Anfang November erfolgte.





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