Im Mittelpunkt einer neuen Schlammschlacht stehen, mit etwas Phantasie, in der linken Ecke, Senator Victor Bogado, der seit mehreren Monaten wegen der „goldenes Kindermädchen“ im Mittelpunkt vieler Presseberichte steht und in der rechten Ecke, Aldo Zuccolillo, Eigentümer der Tageszeitung Abc Color, dem vorgeworfen wird, einen persönlichen Rachefeldzug gegen Bogado zu betreiben. Außerdem soll er sich, als Hauptaktionär des Mobilfunkanbieters Personal, gewisse steuerliche Begünstigungen gönnen, die als illegal gelten.
Die mittlerweile als „Personal Papers“ bekannten Machtspielchen werden von Senator Bogado verbal kräftig vorangetrieben. Er kündigte an, während der nächsten Sitzungen im Senat die Geschichte von Personal in Paraguay den anderen Kollegen zu vermitteln. Er bezichtigte Aldo Zuccolillo bei der 4G Technologie Steuern bewusst zu umgehen.
Der Gesetzgeber der Coloradopartei, der wegen des Falles „Niñera de Oro“ seit mehreren Monaten erfolgreich versucht der Justiz zu entgehen, bezichtigte Zuccolillo des Rufmords. „Er ist sich jedoch sicher, dass eine Zerstörung seines Ansehens im nicht gelingen wird“, so er selbst.
„Mit einer Serie von Entscheidungen umging Personal einer behördlichen Regulierung, welche darin gipfelt, dass keine Steuern für die 4G Technologie abgeführt werden. Damit fehlt Geld für Bildung und im Gesundheitswesen, alles dank der Perversität und der Macht des Mannes“, so Bogado.
Bogado ist fest davon überzeugt, dass der tüchtige Geschäftsmann, Eigentümer des Shopping Mariscal sowie del Sol, Leute bezahlt, damit diese ihm schaden.
Allerdings nimmt er seit mehr als einem Jahr keine Stellung dazu, warum er sein Kindermädchen im Abgeordnetenhaus anstellte und darüber hinaus noch von Itaipú üppig bezahlen ließ.
(Hoy)

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