Asunción: Trotz einiger Vermittlungsversuche durch den Vizepräsidenten sowie kirchlicher Vertreter verhärtet sich der interne Wahlkampf für den Parteivorsitz. Dabei nutzen beide Gruppen Strategien die es wert sind kritisiert zu werden, um am 26. Juli 2015 erfolgreich ans Ziel zu kommen.
Während Mario Abdo Benítez bei Wahlkampfveranstaltungen den Präsidenten warnt sein Mandat bis 2018 nicht zu beenden, womit er ein Amtsenthebungsverfahren in Aussicht stellt verteilen Cartes gut gesinnte Vertreter wie Perla Vazquez Lebensmittel mit Aufdrucken von Horacio Cartes und seinem offiziellen Kandidaten Pedro Alliana.
Alle Unterstützer von Mario Abdo Benítez wünschen sich die Zeiten zurück bevor Lugo Präsident wurde, Zeiten in denen an besonders eifrige Mitstreiter auch Macht und Geld erhielten, was heutzutage, unter Cartes, demokratischer gelöst wird. Abdo Benítez beschuldigt Cartes, dass er sich seine Unterstützer von privatem Geld kauft.
Jedoch in Paraguay anzunehmen, dass jemand in die Politik geht um die Verhältnisse im Land zu verbessern ist lediglich töricht, da es beispielsweise üblich ist, dass Modells die in die Jahre kommen in die Politik wechseln. Ohne diese zu bevormunden, haben diese meist nur einen Bekanntheitsgrad den Unterstützer versuchen auszunutzen, um später diese Figuren für ihre Zwecke zu missbrauchen.
Beide Gruppen, die offizielle mit Pedro Alliana als Kandidat für den ANR Parteivorsitz sowie die innerparteiliche Opposition mit Mario Abdo Benítez sind sich sicher mit großem Vorsprung die Wahl für sich entscheiden zu können.
Das einzig wirkliche Problem, was diese Rivalität mit sich bringt ist dass wichtige Projekte im Land aufgeschoben oder ausgehebelt werden nur um die Macht der jeweiligen Gruppe zu demonstrieren. Außerdem beweist sie, dass die wahre Macht nicht der Präsident hat sondern die Mehrheit im Senat.

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