Asuncion: Die Umgang mit Trinkwasser wurde viele Jahre lang nicht sorgsam getätigt, zumindest da wo der regelmäßigen Zugang vorhanden war. Der jetzige Stand der Dinge zeigt auf, dass die Ressourcen knapp werden. Paraguay ist ein Land auf einer Liste, welches über riesige Reichtümer an unterirdischem Süßwasser verfügt. Damit rückt es sich unfreiwillig ins Visier der Mächtigen.
Eine Studie des Jet Propulsion Laboratorium, welches von der US-Raumfahrtbehörde NASA veröffentlicht wurde, weißt auf das Reservoir „Acuífero Guaraní“ hin, welches sich über weite Teile des Landes ausdehnt. Allerdings werden auch 36 weitere Länder genannt, die über große Mengen Süßwasser verfügen.
Nur 2,5% des auf der Erde befindlichen Wassers ist trinkbar. Von dieser Menge sind jedoch nur 1,2% an der Oberfläche während der Rest unterirdisch oder in Gletschern bzw. an den Polen zu finden ist. Die meisten der Süßwasserquellen leeren sich schneller als sie sich wieder auffüllen, was ein Wettrennen auf die letzten Reserven zur Folge haben wird.
Von den insgesamt 37 großen Süßwasserreserven haben 21 so gut wie ausgedient, weswegen sich nun alles auf die wenigen verbleibenden konzentriert, darunter eben auch das Acuífero Guaraní, welches sich über Teile Brasilien, Paraguays und Argentiniens erstreckt. Eine Karte, stammend aus der Studie zeigt das Problem auf.

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