Kabel

Tigo sucht nach Alternativen um Wachstum zu sichern

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail

Vor einigen Tagen veröffentlichte der Mutterkonzern von Tigo Paraguay, Millicom, ein Kommuniqué in welchem bekanntgegeben wurde, dass das vergangene Jahr nicht so ertragreich war wie angenommen. Gründe dafür sollen die Abwertung der nationalen Währung Guaraní sowie schlechte klimatischen Bedingungen und ein niedrigeres Wirtschaftswachstum sein.

Der Wertverlust des Guaraní gegenüber dem US-Dollar soll laut dem Schreiben 19% betragen haben, was unter anderem für 5,1% geringere Einnahmen verantwortlich war. Neben den genannten Erkenntnissen wurde auch mitgeteilt, dass in den letzten drei Monate Rückgänge bei der Nutzung von Finanzdienstleistungen registriert wurden.

Da auch die Sparte des Kabelfernsehens nicht so wuchs wie angenommen, wurde versucht sich auf nationaler Ebene weiter auszubreiten. Diese Bemühungen zeigten Erfolg.

Tigo Star, Marke unter der Kabelfernsehen in Paraguay angeboten wird, gab bekannt, dass eine Übereinkunft mit TV Cable Paraná aus Ciudad del Este zustande kam und Kunden nun Kabelfernsehen und Internet in besserer Qualität erhalten können.

Tigo Star bietet derzeit seine Dienste in Asunción, Lambaré, Luque, San Lorenzo, Fernando de la Mora, Capiatá, Ñemby, Villa Elisa, Mariano Roque Alonso, Itauguá, Areguá, Limpio, San Antonio, Villa Hayes, Ypacaraí, Benjamín Aceval, Itá, Ypané, Villeta und Guarambaré an.

Vor fast drei Jahren erbat Tigo Star bei der Regulierungsbehörde Conatel eine Lizenz Satellitenfernsehen (DTH) landesweit anbieten zu dürfen. Aus Angst um Monopolbildung und dem Protest vieler anderer Anbieter wurde diese Lizenz anscheinend noch nicht erteilt.


'Tigo sucht nach Alternativen um Wachstum zu sichern' hat 2 Kommentare

  1. 6. Juni 2016 @ 13:12 wolfgang

    Der Verkauf von Tico ist so eine Sache.Die Telefonkonzerne sind alle keine Wohltäter! Tico sollte das kleinere Übel wahlen und und alles ausschöpfen.Vodafone/Vodasumpf ist die denkbar schlechteste Lösung.

    Antworten

  2. 4. Juni 2016 @ 12:22 Lothar Richard Lucas

    Warum sich nicht von Telefónica aufkaufen lassem, ehe Vodasumpf sich um den Marktführer bemüht? Welch katastrophale Folgen eine Übernahme durch Vodasumpf hätte, haben wir überall in Europa erleben müssen.

    Antworten


Möchten Sie einen Kommentar dazu abgeben?

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

© 2016 Copyright - Mediablock S.R.L.  Technische Unterstützung: Oliver Förster install24.com

Impressum - Kontakt