Flughafen (LN)

Vorbereitungen für Privatisierung des Flughafens im Gange

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Von vielen Passagieren für notwendig gehalten und von den Angestellten kritisiert – so steht man der bevorstehenden Flughafen-Privatisierung auf Zeit (öffentlich-private Partnerschaft) gegenüber.

Nach nunmehr 37 Jahren ist das Hauptgebäude des Flughafens Silvio Pettirossi zwar der Zeit angepasst worden jedoch am Ende was Kapazitätserweiterung angeht. Des Weiteren vermittelt es bei Touristen und Geschäftsreisenden eher den Eindruck, das Land legt keinen Wert auf sein Image.

Schon unter Ex Präsident Fernando Lugo gab es Pläne den Flughafen auf Konzessionsbasis für 25 bzw. 30 Jahre zu verpachten. Damals war der Gegenwind der Gewerkschaften der zivilen Luftfahrtbehörde Dinac jedoch zu groß. Allen Anschein nach sank die Resistenz trotz drohenden Arbeitsplatzverlust von rund 1500 Angestellten.

Am gestrigen Montag begingen Entsandte eventueller Investoren das Gelände ab, um sich vor Ort genauer umzusehen. Dabei erklärte der Minister für öffentliche Bauten und Kommunikation, Ramón Jiménez Gaona, dass die Modernisierung des Flughafens schon vor 10 Jahren notwendig gewesen wäre und von großer Wichtigkeit für die Cartes Regierung ist.

Insgesamt 13 Firmen sind an der Konzession des Flughafens in Luque-Asuncion interessiert. Das derzeitige Passagieraufkommen pro Jahr liegt bei knapp über 1 Millionen Fluggästen jedoch mit steigender Tendenz.

Von Seiten des Ministeriums wird davon ausgegangen, dass etwa 150 Millionen US-Dollar für die Modernisierung notwendig sind. Der Bau soll ungefähr 24 Monate dauern und 2018 fertiggestellt werden. Der Konzessionsnehmer ist während der 30 vereinbarten Jahre verantwortlich für die Architektur, den zügigen Ausbau, Finanzierung, Wartung und Betrieb des Flughafens.

(La Nacion)


'Vorbereitungen für Privatisierung des Flughafens im Gange' hat 2 Kommentare

  1. 7. Juni 2016 @ 8:46 wolfgang

    So viel schmieren kann keiner um alle in einen Boot zu bekommen.

    Antworten

  2. 6. Juni 2016 @ 12:30 redtortuga

    dazu wird es wohl nie kommen, da hier zuviele staatliche und auch sogenannte öffentliche Personen die Hand aufhalten. Die DINAC ist wohl der korrupteste „Betrieb“, neben der Zollbehörde, in Paraguay

    Antworten


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