Mennoniten Manitoba Abraham Fehr

Zwei Wochen ohne Resultate

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Manitoba: Die Entführung von Abraham Fehr (35) ist für die Regierung des Landes ein Schlag ins Gesicht und für die Familie und Freunde eine Tragödie großen Ausmaßes. Eine solche Geiselnahme war unter anderem möglich weil nur zwei Polizisten in der Kolonie Manitoba für Sicherheit sorgen sollten.

Während die Familie sich an die selbsternannte paraguayische Volksarmee (EPP) wandte und erklärte die geforderte Summe von 500.000 US-Dollar nicht zu besitzen, wartet sie auf eine Kommunikation, ein Lebenszeichen, einen Strang der Hoffnung. Die mennonitischen Einwohner der Kolonie können nicht ihrer Feldarbeit nachgehen, da Mais und Soja durch die EPP verboten wurde. Daraus resultierend beabsichtigen sie die Zone zu verlassen und sich in Bolivien anzusiedeln.

Wenig hilfreich ist dabei, dass die Immobilienpreise wegen der Unsicherheit sinken und die Regierung die Konten der Familie einfror, damit keine Lösegeldzahlung möglich wird. Bei der prekären Finanzlage der Familie, die etwa 250.000 US-Dollar Schulden hat und auf eine gute Ernte wartet. Die Kooperative der Kolonie hat insgesamt 5 Millionen US-Dollar Schulden.

Die Polizei erhielt eine Aufstockung auf 16 Personen, eine Verbesserung die leider zu spät kam und sicherlich nicht die Dauer der Entführung übersteht. Damit wurde jedoch nichts gelöst, da Neuigkeiten, egal ob positiv oder negativ, nicht vorhanden sind.


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