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Die Hoffnung stirbt zuletzt

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Edelio Morinigo, ein Unteroffizier der paraguayischen Polizei, wurde vor genau 600 Tagen von der selbsternannten paraguayischen Volkarmee (EPP) entführt und bis jetzt noch nicht wieder freigelassen.

Mit Freunden war dieser am 05.07.2014 zur Jagd in die Wälder der Estancia Macchi Cue nahe Arroyo de Oro aufgebrochen und auf eine Gruppe der EPP Mitglieder getroffen. Während die Freunde von Edelio (26) keine große Beachtung geschenkt wurde, nahm man den Polizisten als Geisel und forderte wenig später einen Austausch gegen inhaftiere Mitglieder.

Da es zu diesem Austausch niemals kam blieb Edelio Morinigo in den Händen der Terroristen. Durch diverse Geiselnahmen hortete die EPP viel Lösegeld, was ihnen das Überleben in den Bergen von San Pedro und Concepción ermöglicht.

Arlan Fick, ein Deutschbrasilianer aus der gleichen Gegend, wurde nach einem 9 Monaten Geiselhaft und Zahlung von 550.000 US-Dollar Lösegeld am 25. Dezember 2014 freigelassen. Er war mehrere Monate zusammen mit Edelio Morinigo in den Händen der EPP.

Die Mutter des Entführten, Obdulia Florenciano, verliert mehr und mehr die Hoffnung ihren Sohn lebendig wiederzusehen. Erst vor zwei Tagen stellte sie der paraguayischen Regierung ein Ultimatum von 2 Monaten, bis sie und andere Edelio im Wald suchen werden. Das Innenministerium antwortete darauf mit Nachsicht, erwartet jedoch weiterhin Hoffnung das Edelio doch noch freigelassen wird.

Seit 200 Tagen ist neben Edelio Morinigo auch Abraham Fehr, ein Mennonit aus Rio Verde, eine Geisel der linksextremen EPP.

(Abc Color)


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