Die Rentenfalle

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail

Asunción: Nicht nur Rentner aus Europa mussten mit vielen Misständen wie Kürzungen oder Anhebung des Alters klar kommen. Paraguayische Rentner oder die, die es bald werden sollten wird eine Entscheidung besonders schwer gemacht. Es wird an einer Gesetzesmodifizierung gearbeitet, welches das Mindestbezugsalter der Rentner um zehn Jahre von 65 auf 75 erhöht.

Während die Senatoren solche gravierenden Einschnitte für Bürger des Mittelstandes auf den Weg bringen erhalten sie selbst nach einer Legislaturperiode 30% ihres Monatsgehaltes, was bei rund 40 Millionen Guaranies Lohn nicht wenig erscheint. Für zwei Legislaturperioden von jeweils fünf Jahren sind es schon 60% und bei dreien ganze 80% der besagten Summe.

Am 4. Dezember steht das Gesetzesprojekt auf der Tagesordnung des Senats, was den Artikel 9 des Rentengesetzes N° 2345/03 regeln soll, um eine Ausgeglichenheit der Rentenkasse zu garantieren.

Die aktuelle Normative legt die Altersrente für staatliche Bedienstete mit 65 Jahren fest. Der jetzige Vorschlag sieht vor dieses Alter um volle zehn Jahre zu erhöhen – mit der Möglichkeit trotzdem mit 65 in Rente zu gehen – jedoch mit Abschlägen.

Dies wiederum sorgt dafür, dass wenigstens ein Prozentsatz über die 65 hinaus weiter einzahlt und somit der Kasse mehr Einlagen verschafft. Frührentner (also mit 65) müssen mit noch unbekannten Abzügen rechnen.

Dem Großteil der Bevölkerung wird dies jedoch nicht nützen, da Sozialversicherungen nicht sehr verbreitet sind.

Beim Fürsorgeinstitut IPS kann man ebenso mit Abschlägen schon nach 25 Jahren des Einzahlens eine Rente bekommen.


'Die Rentenfalle' wurde noch nicht kommentiert

Sei der Erste der den Artikel kommentiert!

Möchten Sie einen Kommentar dazu abgeben?

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

© 2016 Copyright - Mediablock S.R.L.  Technische Unterstützung: Oliver Förster install24.com

Impressum - Kontakt