Asunción: Anscheinend stand bei der paraguayischen Regierung stets der Gewinn bei der Vergabe von Kennzeichen für Autos und Motorräder im Vordergrund. Dies hat nun ein Ende, da Präsident Cartes für die Millionen von Motorrädern den Preis zur Kennzeichnung um fast 72% auf 130.000 Guaranies. Die Nummernschilder stammen aus deutscher Fabrikation.
Der Preis war wenn schon nicht der entscheidende Faktor dann wenigstens einer der ausschlaggebenden für eine Vielzahl von Personen, die sich noch nicht so richtig der neuen paraguayische Bürokratie beugen will.
Mit dem Dekret Nº 2961 aus dem López Palast sollte ab dem kommenden Montag eine neue Welle von Registrierungen einsetzen, die dazu führt dass fast alle ihr motorisiertes Zweirad anmelden und parallel dazu Diebe auf Motorrädern immer weniger Fluchtfahrzeuge finden, die nicht registriert wurden.
Sergio Godoy, juristischer Berater der Präsidentschaft, erklärte, dass es Horacio Cartes nur darum ginge das Land zu ordnen und um dazu die Voraussetzungen zu schaffen müsste auch der Preis zugängiger sein.
Da der Preis für Kennzeichen sich wie bei Autos auf den Wert dessen bezieht veranlasste Cartes die Reduzierung dessen auf 50% wodurch der Gesamtpreis bei den normalen Motorrädern mit bis zu 150 ccm auf etwa 130.000 Guaranies reduziert. Im Vergleich zum Neupreis eines Motorrades lag bisher der Preis für ein Kennzeichen bei rund 25% dessen.
Infolgedessen könnten auch Autofahrer auf ein solches Angebot warten beziehungsweise fordern, da auch in dem Bereich eine Preissenkung positive Auswirkungen hätte.

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