Luque: Dank eines Kredites des Interamerikanischen Bank für Entwicklung in Höhe von 20 Millionen US-Dollar soll ein kriminalistisches Labor entstehen, welches in kleinem Umfang schon durch die Staatsanwaltschaft in Betrieb ist. Damit sollen weltweit gängige Untersuchungen auch in Paraguay Standard werden.
Der Bau des Labors, in dem DNA, Fingerabdrücke und ähnliches untersucht werden sollen, kostet laut Voranschlag 7,3 Millionen US-Dollar. Der Rest der Summe soll in Projekte wie polizeiliche Untersuchungen und Prävention kanalisiert werden, so der Direktor des Innenministeriums für Planung und Projekte, Eduardo Royg Acha. Der Kredit zum Beginn der Arbeiten soll nach der Sommerpause im Kongress bewilligt werden. Die Stimmen dafür sollen angeblich ausreichend sein.
Im Zuge des Laboraufbaus wird auch eine Sektion in den Dienst gestellt, deren Mitarbeiter wissenschaftliche Studien als Grundvoraussetzung benötigen.
Währenddessen ist ein kleinere Einheit der Staatsanwaltschaft mit dem Auswerten solcher Untersuchungen beschäftigt. Zu dem forensischen Labor der Strafverfolgungsbehörde gehören auch drei SUV’s, die von der US-amerikanischen Botschaft gestiftet wurden.
„Unsere Absicht bei der Polizei soll die Trennung von zwei Gruppen von Polizisten sein, die eine sie präventiv agiert und die andere die Verbrechen untersucht. Das neue Labor soll in Luque eingerichtet werden. Die Ausbildung des Personals soll bis zu 1.000 Uniformierte umfassen“, so Royg.
Das aktuelle Labor der kriminalistischen Abteilung wurde mit einem Schaden in Höhe von 1 Million US-Dollar durch ein Feuer im Jahr 2010 zerstört und ist deshalb nur bedingt einsatzfähig. Durch die fehlende Infrastruktur haben es nicht gesetzestreue Bürger einfacher durch die Maschen zu schlüpfen.

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