Berlin: Am 3. März wurde im Rahmen der Internationale Tourismus Börse Berlin (ITB) eine gastronomische Verkostung paraguayischer Gerichten in der Botschaft dieses Landes in Berlin organisiert. Diese hat mit der Anwesenheit von der Ministerin für Tourismus von Paraguay, Frau Marcela Bacigalupo; dem neuen Botschafter von Paraguay in Deutschland, S.E. Fernando Ojeda; Reiseveranstaltern und Journalisten des deutschsprachigen Raums gerechnet. Unter anderen Spezialitäten waren „Chipa Guasu“, „traditionelle Chipas“, „paraguayische Suppe“ und „Mbejus“ zu verkosten. Alle diese Gerichte werden hauptsächlich mit Mais und Maniok zubereitet. Und der paraguayische „Tereré“ dürfte natürlich nicht fehlen.
Auf seiner Begrüßung erwähnte der Botschafter Ojeda, dass Paraguay im Moment einen Wirtschaftsaufschwung erlebt – zahlreiche ausländische Direktinvestitionen werden da getätigt, das BIP des Landes wuchs 2014 um 13%, ein großer Teil der paraguayischen Bevölkerung (70%) ist jünger als 35 Jahre, seine Lage ist in der Mitte Südamerikas, eine makroökonomische Stabilität war im Land vorhanden und es verfügt über die niedrigste Besteuerung der Region. Dazu unterstrich der Botschafter die Stärke der paraguayischen Währung, der Guaraní. Ojeda schloss seine Rede mit der Mitteilung der Eröffnung des europäischen Marktes für das Fleisch aus dem Paraguay am 10. März ab.
Die Ministerin Bacigalupo ihrerseits sagte, dass die Teilnahme Paraguays an der ITB der vorherigen Jahre schon eine Wirkung gezeigt haben und nun wird die Tourismusindustrie des Landes als Hauptziel beworben. Zurzeit ist kein direkter Flug aus Europa vorhanden aber der Aufstieg der Touristenanzahl, der Paraguay in den letzten Jahren erlebt hat, hat den Fluggesellschaften, die transatlantische Flüge betreiben, zur Erwägung der Eröffnung eines direkten Fluges gebracht. Die aktuelle Marketingstrategie des Landes hat sich als Ziel gesetzt, verschiedene international renommierte Kongresse, Begegnungen und Konzerte anzulocken.
Die Ministerin empfahl Asunción, den jesuitischen Weg (der im Moment gemeinsam mit Bolivien und Argentinien betrieben wird und vor kurzer Zeit ein Zusammenarbeitsabkommen mit dem Jakobsweg – in Spanien – abgeschlossen hat, um gemeinsame Standards zu setzen) und das Gebiet Iguazú. Außerdem betonte sie, der Besuch des Papstes und die Rallye Dakar (beide im Juli) seien die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres in Paraguay.
(Hispanovision)

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