Am gestrigen Sonntagnachmittag musste ein Airbus A319 in Foz de Iguazú notlanden, Ort von wo er auch gestartet war. Das Flugzeug von Lan Peru, mit Ziel Lima, kreiste mehrere Stunden über Hernandarias, Alto Paraná.
Nach dem Start des Fluges LA 2442 bemerkten die Piloten technische Probleme. Ihnen wurde empfohlen sich an das Notfallprotokoll zu halten und den an Bord befindlichen Kraftstoff zu verbrauchen. Erst dann konnte eine Landung in Foz de Iguazú eingeleitet werden kann.
Insgesamt 2 Stunden und 48 Minuten kreiste der Airbus über dem Itaipú Stausee. Dabei entledigte er sich von ungefähr 40.000 Liter Kerosin, die für 2811 km ausreichen sollten. Dank der Einhaltung des Sicherheitsprotokolls konnte Schlimmeres verhindert werden.

Die Bewohner der Gegend um Hernandarias fragten sich stundenlang, weswegen ein Airbus über ihren Köpfen kreist. Laut Auskunft von Luis Aguirre, Direktor der zivilen Luftfahrtbehörde Paraguays, bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Bevölkerung. Der Pilot konnte anscheinend den Fehler beheben.
(Aeronautica Paraguay)

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