Staat finanziert unbewusst Terrorismus

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Azote’y: Entgegen der allgemeinen Annahme wurden die Mitglieder der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee nicht gründlich genug gecheckt. Resultat der Schlamperei sind monatliche Zahlungen der Sozialsekretariats an ein mutmaßlich deutschstämmiges EPP Mitglied.

Das Sozialsekretariat (SAS) hilft mit dem Programm Tekoporã generell Personen die schlecht gestellt sind, d.h. Behinderte, Schwangere und Menschen in extremer Armut. Ladi Krause ist eine von ihnen. Mit der Cedula Nr. 7.358.535 erhielt sie monatlich 185.000 Guaranies aus der Staatskasse. Auch wenn der Betrag von umgerechnet nur 35 Euro kaum reichen dürfte um eine Terrorgruppierung zu festigen so zeigt es doch wie löchrig der „Käse“ ist, somal diese Daten öffentlich sind.

Die von der Regierung gesuchte Ladi Krause beantragte zusammen mit ihrem Ehemann und EPP Mitglied Ruben Darío López diese Hilfe während 500 Millionen Guaranies Kopfgeld dem gezahlt werden, der sachdienliche Hinweise liefert die zur Festnahme führen.

Krause wurde im Januar des vergangenen Jahres anhand eines Videos identifiziert, auf welchem sie zusammen mit Liliana Villalba und Magna Meza zu sehen war. Ihren Wohnort, ohne genaue Adresse gab sie mit Azote’y an, Ortschaft in der Arlan Fick entführt wurde.

Das Sozialsekretariat will nun Erklärungen finden wieso Krause in ihrer Liste auftaucht. Viel wichtiger wäre jedoch die Frage warum sie binnen der letzten 12 Monate da keiner entdeckt hat.

Die paraguayische Regierung ging soeben eine Übereinkunft mit dem Mobilfunkanbietern Tigo und Personal ein, wodurch für eine geringere Kommission als für Privatnutzer die monatlichen Summen an die Bedürftigen per Handy versendet werden. Falls das Handy von Krause mit GPS ausgestattet sein sollte, wäre es ein leichtes dies zu orten. Des Weiteren sind einige nicht identifizierte Europäer in der Gegend damit beauftragt wurden, Telefongespräche abzufangen, was die Annahme verstärkt, dass sie über geeignetes Equipment verfügen.

Dieses selbst ausgestellte Armutszeugnis steht im krassen Gegensatz zu den Bekundungen wirklich alles zu tun, was möglich ist um der linksextremen Gruppe das Handwerk zu legen. Durch ihre Attentate sind schon weitaus mehr als 30 Menschen gestorben.


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