Trotz Verzug mehr als die Hälfte

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Loma Plata: Das Ministerium für Öffentliche Bauten und Kommunikation informierte darüber, dass das Aquädukt, welches zwischen Puerto Casado und Loma Plata entsteht, schon zu 55% fertig ist. Allerdings wird an drei Stellen gleichzeitig gearbeitet. Diverse Probleme verzögerten den Bau um Monate.

versorgen wird, für Dezember 2014 angekündigt, ein zeitliches Ziel was nicht mit der Realität zu vereinbaren ist. Nur an der Filteranlage in Puerto Casado, wo das Flusswasser des Rio Paraguay angesaugt und gereinigt wird, sind die Bauarbeiten zu 98,5% abgeschlossen.

Laut dem Ministerium waren die konstanten Regenfälle Mitschuld an dem Zeitverzug. Ein Tag Regen bedeutete zwei Wochen keine Arbeit.

Teilabschnitt 1 von Puerto Casado bis km 101,4 ist zu 34, 4 km fertig, was 39% bedeutet. Dieser Teil wird vom Konsortium PS umgesetzt, welches dafür fast 31 Milliarden Guaranies vom Staat erhielt.

Teilabschnitt 2 geht von km 101,4 bis Loma Plata (km 202). Auch hier ist man zu 39% voran geschritten. Dieser Teil wird von dem Konsortium ABH S.A. Taivo für 28,5 Milliarden Guaranies fertiggestellt.

Die Bauarbeiten am dritten Abschnitt, was die Filter- und Pumpanlage sowie ein Reservebecken umfasst, wodurch Wasser in den Chaco gelangt, werden vom Unternehmen CDD S.A. ausgeführt. Die Summe für Abschnitt 3 umfasst 39,6 Milliarden Guaranies.

Das Aquädukt ist jedoch nicht allein die Direktleitung von Puerto Casado bis in den zentralen Chaco, sondern auch ein Rohrleitungsnetz im Chaco was das flüssige Nass in alle Haushalte einspeisen soll. Zwischen April und Juni beginnt der Bau dessen so dass bei der Fertigstellung des Aquädukts gleich eine Anbindung stattfinden kann. In Loma Plata wird zudem ein 2.500 m³ großer Tank errichtet der provisorisch das Wasser speichern soll. Mit einer einwandfreien Funktion ist nicht vor Ende des kommenden Jahres zu rechnen. Probeläufe sollen schon im August 2015 stattfinden.

Das Projekt was vielen Mennoniten und Indigenen zugute kommen wird, wurde Jahrzehnte gepredigt und niemals umgesetzt. Erst Ex-Präsident Franco entschied kurzerhand das Aquädukt anzuschieben und während seiner kurzen Amtszeit einzuleiten, was von den Chaco Bewohnern freudig angenommen wurde.


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