Repatriación: In direkter Bezugnahme auf die Dissidenten der Coloradopartei erinnerte Staatspräsident Horacio Cartes den Senator Silvio „trato apu’a“ Ovelar daran, nicht nur einige wenige zu bevorteilen sondern an alle zu denken.
Laut Cartes „haben die Politiker der Provinz Caaguazú, darunter auch der Gouverneur Mario Varela, vergessen, wer sie gewählt hat“. Hierbei ist auch anzumerken, dass Senator Ovelar im Jahr 2013 dabei gefilmt wurde, wie er einen Geschäft zum Kauf von Stimmen aushandelte. Aus dieser Zeit stammt sein Spitzname „trato apu’a“, was so viel wie „rundes Geschäft“ oder „gutes Geschäft für beide“ bedeutet.
Obwohl diese Nachricht speziell an die Colorados der alten Schule gerichtet war, merkte er auch an, dass andere Politiker der oppositionellen Parteien sich der Lage bewusst sein müssten. „Die Politiker des Landes müssten das Werkzeug der Einwohner sein und nicht andersherum“, so Cartes.
„Hier in der Provinz gibt es Leute die glauben weil sie eine Wahl gewonnen haben, dürfen sie einige Wenige bevorzugen. Man sollte verstehen, dass uns die Menschen auf die Posten gewählt haben und wir Arbeiter der Bevölkerung sind“, unterstrich Cartes am heutigen Donnerstag in der Provinz Caaguazú.
Präsident Cartes steckt derzeit in einer Krise weil ihm die Mehrheit der Senatoren seiner Partei die Unterstützung im Kongress untersagt und ihre Macht beweisen will. Die Teilung ist Resultat der Entscheidung von Cartes einen Kandidaten für den Parteisitz zu unterstützen, der keine dunkle Vorgeschichte hat oder nicht für die alte Struktur den Wasserträger spielt.
Während Cartes den Abgeordneten Pedro Alliana zum offiziellen Kandidaten ernannte sind die 15 Senatoren für Mario Abdo Benítez.

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