Nach einem Treffen des Ministers für Öffentliche Bauten und Kommunikation, Ramón Jiménez Gaona, mit dem kanadischen Botschafter Robert Fry sowie Vertretern der Unternehmen Hydro Quebec und Manitoba Hydro International wurde bekanntgegeben, dass diese an Kooperation im Energiesektor und der Flussnutzung interessiert sind.
Der kanadische Botschafter hob dabei die Existenz des APP vor, der staatlich-privaten Allianz, die ein wichtiges Hilfsmittel für ausländisches Kapital bedeutet und die nationale Infrastruktur verbessern kann.
Die APP, gebilligt im Jahr 2013, soll die paraguayische Wirtschaft anreizen zu wachsen dank ausländischer Investitionen, trotz der Resistenz von Gewerkschaften und linker Politiker, die diese Initiative als getarnte Privatisierung sehen und die Einstellung herbeisehnen.
Paraguay ist das Land mit der zweitschlechtesten Infrastruktur Lateinamerikas, nur übertroffen von Haiti, wie das Finanzminister Santiago Peña kürzlich treffend ausdrückte.
Laut einer Statistik des Weltwirtschaftsforums belegt Paraguay Platz 125 von 142 Ländern, die in der Liste bewertet wurden.
Die Regierung hat aktuell 165 Verträge mit einem Wert von 1,52 Milliarden US-Dollar laufen, die als Investition in die Infrastruktur fliessen, darunter das Asphaltieren von Straßen, Wartung von Straßen und die Errichtung von Abwasserkanälen
(MOPC)

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