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Skandalöse Löhne der CONMEBOL

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Schon nur der Präsident der CONMEBOL, Alejandro Domínguez, verdient im Jahr mehr als Olimpia und Cerro Porteño zusammen von der APF für TV-Rechte bekommen. Dominguez verdient jährlich USD 828.000 (ohne Extras und Fahrgelder), während jeder Verein nur knapp USD 390.000 pro Jahr erhält. Die exorbitanten Gehälter des ersten Rings in der CONMEBOL sind nicht im Einklang mit dem, was an die Verbände verteilt wird.

Laut Quellen der CONMEBOL hat Domínguez seit er als Präsident der Vereinigung im Amt ist noch nie mit den Beamten der Insitution gesprochen und empfängt in seinem Büro nur Mitglieder des ersten Rings. Außerdem ist jede Zulassung in das Stockwerk seines Büros strikt verboten, wofür eine kolumbianische private Sicherheitsgruppe (CEO) eingestellt hat, die das Personal kontrollieren und abschrecken.

Gorka Villar: Bis vor kurzem war er als Generalsekretär des Verbands tätig (man sagt er ging, weil Dominguez diesen Posten für einen anderen engen Freund haben wollte). Sein Gehalt erreichte auch USD 44.000 pro Monat plus den voll bezahlten Aufenthalt im Bourbon Hotel. Er war in fast allen Skandalen der CONMEBOL beteiligt.

Mario Zanotti Cavazzoni: ehemaliger Geschäftsführer der Firma „Telefonica Celular del Paraguay SA“ (Tigo – Millicom). Er hat mit Alejandro Dominguez Multimillionen-Dollar – Verträge für die Übertragung der Rechte des paraguayischen Fussballverbands (APF) unterzeichnet, die nur das private Unternehmen zugute kommen und nicht die Vereins. Während Zanotti sich als Berater zur geschäftlichen Transformation der CONMEBOL präsentiert, sind sein Gehalt und die Position in der Konföderation noch nicht definiert, obwohl einige spekulieren, dass er das Amt von Gorka Villar besetzen wird. Er macht permanente Reisen in die Vereinigten Staaten (Heim der Millicom Hauptfiliale), wahrscheinlich mit voller Kostendeckung der CONMEBOL.

Luis Blecher: Der Brasilianer kam angeblich als „Empfehlung“ von Mario Zanotti und nahm den Posten der Finanzabteilung von José María Silva ein, Juan Ángel Napouts ehemalige rechte Hand. Blecher verdient im Monat USD 18.500, ohne jeglichen Abzug, dazu kommt noch freier Aufenthalt im Bourbon Hotel und die Zahlung all seiner Flüge nach Brasilien, jedes Wochenende (also 4 mal pro Monat).

Monserrat Jiménez Granda: Eine der engsten Mitarbeiterinnen von Alejandro Dominguez seit dieser Vorsitzender der APF war, von wo er sie in die Conmebol gebracht hat. Jiménez ist derzeit eine der einflussreichsten Personen in allen Abteilungen der Institution. Sie hat ein Gehalt von USD 16.500 pro Monat als Rechtsdirektorin.

Gonzalo Belloso: Dieser Ex-Fußballspieler hält die Position des „Beraters“, wofür er USD 12.650 im Monat kassiert, obwohl er keine professionelle Ausbildung oder Titel besitzt. Es ist ein Teil der Mitarbeiter die bereits mit Dominguez in der APF gearbeitet haben und wird als „Fußball-Freund“ des Präsidenten gekannt. Darüber hinaus ist es bemerkenswert, dass seine Frau, Rechtsanwältin Carolina Cristinziano (bekannte Botinera in Argentinien und auch Spielervertreter) als Repräsentantin für die Conmebol im Regularisierungskomitee ist, welches die Krise des Fußballverbandes von Argentinien (AFA) untersucht.

Daniel Arturo Montero: Ein weiterer Teil des alten APF-Teams von Domínguez. Er verdient 30.800.000 Gs. ohne jeglichen Universitätsabschluss. Wie Mario Zanotti (seine angebliche Pate) kommt er ebenfalls von der Firma Tigo (Millicom), wo er auch eine Position im Marketing-Bereich ausgeübt hat, welches auch seine größte „Tugend“ sei. Man sagt, dass er die ganze Zeit auf Reisen ist und sehr wenig Zeit in der Institution verbringt, weshalb sein Beitrag zur Organisation nicht deutlich ist.

Fabiana Casadío: Obwohl sie als Freundin der Tochter vom Ex-Conmebol-Präsidenten Napout reinkam, hat sie es dann geschafft mit Domínguez fortzusetzen. Sie ist zuständig für Veranstaltungen und Protokoll zu verwalten. Sie versteht keinen Computer zu bedienen, ganz zu schweigen von grundlegenden Programmen wie Excel, so dass sie ihre Arbeit an andere delegieren muss. Aber trotzdem verdient sie 14.000.000 Gs. im Monat und ist die ganze Zeit unterwegs.

Zu all diesen Gehältern müssen noch die saftigen Reisegelder hinzugefügt werden, die im Bereich von 1.800 bis 4.000 USD liegen.

Vor kurzem gab der Schatzmeister der CONMEBOL, der bolivianer Rolando Lopez, auf dem Radioprogramm „Sin Falta“ bekannt, dass die Copa América Centenario über 200 Millionen USD Einnahmen hatte. Allerdings verteilte die CONMEBOL an die 16 teilnehmenden Länder nur USD 21.500.000. Wo ist der Rest hingewandert? Im „Alten Kontinent“ verteilte die UEFA in diesem Jahr durch die Europameisterchaft (ähnlich wie die Copa América) USD 330.000.000, wobei schon und nur der Gewinner, Portugal, USD 27 Millionen erhielt.

(ABC Color)


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